Gestärkt aus der Krise kommen

Veröffentlicht am 17.05.2020 in Kommunales

Es sind die schönen Dinge, wie beispielsweise die kleinen Initiativen ausgehend von den Kindertagesstätten in Braubach, Kamp-Bornhofen oder andernorts in der Verbandsgemeinde Loreley, die den Menschen Freude bereiten. Mit bunt bemalten und meist von Kindern gestalteten Steinen und Schmunzelgesichtern bringen sie kranke Menschen oder auch – im öffentlichen Raum in Steinketten aufgereiht - Bürgerinnen und Bürger in den schwierigen Corona-Zeiten auf andere Gedanken. „Es sind aber in unserer Verbandsgemeinde auch die vielen großherzigen Zeichen der Nachbarschaftshilfe, des Zusammenhaltes und der Gemeinschaft im Ernst der Lage, die uns neben allen bisherigen Einschränkungen und nun auf den Weg gebrachten Lockerungen mit Hoffnung in die Zukunft blicken lassen sollten“, erklärten jetzt die Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Mike Weiland, Theresa Lambrich und Joachim Hewel im Rahmen einer Videokonferenz der Fraktion.

Mit den ersten Lockerungen ist es bereits Zeit, ein erstes Zwischenfazit für den Weg aus der Krise und die Zukunft zu ziehen, so die SPD. Es gelte Dank an all diejenigen Privaten, Unternehmen, Vereine und Institutionen zu richten, die etwa mit Spenden die haupt- und ehrenamtlich organisierten Maskennähaktionen innerhalb der Verbandsgemeinde unterstützt haben. Der Dank gelte auch den in der Pflege- und Krankenversorgung, im Gewerbe- und Dienstleistungsbereich Tätigen, die in den zurückliegenden Wochen dafür gesorgt haben, dass sich das Leben der Menschen trotz massiver Einschränkungen aufrecht erhalten ließ, so Weiland, Lambrich und Hewel weiter.

Fraktionsvorsitzender Mike Weiland suchte in den zurückliegenden Wochen auch Kontakt zur Verwaltung, um sich nach der Belegschaft oder der Sicherheitsausrüstung der Feuerwehren zu erkundigen. Er griff Anliegen von Eltern hinsichtlich der Wiedereröffnung der Schulen auf. Gleiches gilt hier für den VG-Beigeordneten Marco Jost, der sich gerade bei der Beschaffung von Hygienematerial ebenfalls stark eingebracht hat. Wichtig waren auch Gespräche, um sofortige entlastende Maßnahmen für Unternehmen herbeizuführen: Hier wurden seitens der Verbandsgemeindeverwaltung unter anderem zinslose Stundungen bei der Gewerbesteuer, bei den Tourismusbeiträgen sowie im Bereich Wasser und Abwasser gewährt, was die SPD sehr begrüßt.

„Viele unserer Aktiven haben sich auch selbst eingebracht, um Schutzmasken zu nähen oder Einkaufsdienste insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erledigen“, betont Karl-Heinz Lachmann. Andere Fraktionsmitglieder berichteten, dass sie bewusst Abholangebote heimischer Gastronomiebetriebe genutzt hätten, um sie in Zeiten des Stillstandes besonders zu unterstützen.

Gerade Mike Weiland erreichten nach der erfolgreichen Bürgermeisterwahl am 15. März in den zurückliegenden Wochen zahlreiche Anliegen zur Unterstützung von Unternehmen, Hotels, Gaststätten, Museen und Vereinen. Hier ging es meist um die Sofort-Hilfen des Landes bzw. des Bundes oder aktuell noch um Fragen zur Wiedereröffnung von Betrieben nebst entsprechenden Hygienevorschriften. Auch Anliegen besorgter Bürger zur Kontrolle von gesperrten Flächen oder zur Einhaltung der Abstandsregeln durch Polizei- und Ordnungsbehörden wurden von ihm aufgegriffen oder die Pfarrei Heilige Elisabeth von Schönau mit Hinweisen zur Organisation der Auto-Gottesdienste in Dahlheim umsorgt.

Sofort-Hilfe für Vereine und Kultur

 „Über die Kreistagsfraktion konnten wir im Rhein-Lahn-Kreis eine breite Zustimmung für Vereins- und Kultur-Sofort-Hilfen des Landkreises herbeiführen“, berichteten die beiden Kreistagsmitglieder Mike Weiland und Theresa Lambrich. Ab sofort stehen 200.000 Euro zur Unterstützung der von der Pandemie und ihren Folgen betroffenen Vereine und Kulturinitiativen zur Verfügung. Unterstützung gibt es für pandemiebedingte Netto-Einnahmeausfälle, die nicht auf der Ausgabenseite abgedeckt werden können und Netto-Kosten abgesagter Veranstaltungen oder Projekte. Gefördert werden 50 Prozent der nachgewiesenen Netto-Kosten bzw. des Netto-Einnahme-Ausfalls und bis maximal 2.000 Euro pro Verein. Die Abwicklung erfolgt über einen Antrag an die Kreisverwaltung. „Diese Unterstützung erfolgt ergänzend zum 10 Millionen Euro-Programm des Landes“, unterstreicht Theresa Lambrich. „Es ist auch als Dankeschön an die die Vereine und Organisationen anzusehen, die in normalen Zeiten unser gesellschaftliches Leben so enorm bereichern und vielfältig machen“, betont Mike Weiland.

Krise als Chance

Mit Blick auf die BUGA 2029 ist man nach Ansicht der SPD auch künftig auf die Vielzahl der Unternehmen und Beherbergungsbetriebe in der Verbandsgemeinde angewiesen. „Sicher wird die nach wie vor anhaltende Krise allen noch lange nachhängen“, ist sich Karl-Heinz Lachmann im Klaren, doch innerhalb der SPD ist man sich auch einig darüber, dass sich Vieles verändern wird: Die Digitalisierung, die entsprechende Ausstattung der Schulen und der Verwaltung wird noch mehr an Bedeutung gewinnen. Es zeigt sich, wie wichtig beispielsweise digitaler Bürgerservice ist oder die Vernetzung – auch älterer - Menschen. Hier leistet vor allem die Initiative 55plusminus um Dieter Zorbach mit der die Menschen vernetzenden App Vorbildliches. Auch die Angebote des Landes mit der DorfFunk- und DorfNews-App müssen noch mehr etabliert werden.

Klar ist: Mit Gemeinschaft, Zusammenhalt und Miteinander wird man künftig die Herausforderungen anpacken müssen. Gerade jetzt sei es wichtig, trotz der zu erwartenden Einnahmerückgänge auch investive Maßnahmen zu tätigen, um hiermit – so gut es geht – die heimischen Betriebe in Aufträge einzubinden und sie damit zu unterstützen, unterstreicht die SPD als erstes Fazit abschließend.

Weitere nützliche Informationen auf dem Weg zur Rückkehr in die Normalität:

Auf der Facebook-Seite der SPD Loreley finden Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen regelmäßig aktuelle Hinweise und Rechtsvorschriften zur Corona-Lage. Unternehmen, die weiterhin Anliegen haben oder Unterstützung benötigen, können sich gerne auch über den nachfolgenden Link zum Kontaktformular an die SPD wenden: www.spd-rhein-lahn.de/form/105/.

 

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