Grenzüberschreitende Zusammenarbeit läuft

Veröffentlicht am 12.08.2013 in Kommunales

RHEIN-LAHN-KREIS/KREIS LIMBURG-WEILBURG.

Die grenzüberschreitende Arbeit des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes Diez/Limburg funktioniert, wie Sozialdemokraten aus dem hessischen und rheinland-pfälzischen Nassauer Land vom Leiter des Bereitschaftsdienstes Dr. Noack im Rahmen eines Ortstermins erfahren konnten.

Dr. Noack informierte die Teilnehmer, unter ihnen den Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Limburg-Weilburg Helmut Jung, den Vorsitzenden der Kreistagsfraktion der SPD im Kreistag Limburg-Weilburg Frank Schmidt, den Kreisvorsitzenden der Rhein-Lahn-SPD Frank Puchtler, SPD-Kreisvorstandsmitglied Melanie Schönbach und die Vorsitzende der SPD im Diezer Land Nedeljka Geis über die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung außerhalb der Präsenzzeiten der niedergelassenen Haus- und Fachärzte im Bereich einer räumlich definierten Notdienstgemeinschaft.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst Limburg-Diez hat seinen Sicherstellungsauftrag durch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz. Die allgemeine Verwaltung erfolgt durch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen in Frankfurt. Die Notdienstordnung der Kassenärztlichen Vereinigung regelt unter anderem die Dienstzeiten, die Ausstattung und die Pflichten der Mitglieder der Notdienstgemeinschaft.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist seit 01. Juli 2011 grenzüberschreitend für die ärztliche Versorgung für die Bevölkerung im Bereich der Notdienstgemeinschaft Limburg (Altkreis Limburg, Runkel und Beselich) und der Notdienstgemeinschaft der Verbandsgemeinde Diez im Rahmen eines Kooperationsvertrages zuständig. Die aktuellen Dienstzeiten des Bereitschaftsdienstes sind von Freitag 19:00 Uhr bis Montag 07.00 Uhr und an Feiertagen und Vorabenden ab 18:00 Uhr.

Die Versorgung von rund 140.000 Einwohner im Zuständigkeitsbereich erfolgt vom Standort Limburg aus durch einen Innendienstarzt und zwei Außendienstärzten, die unterstützt werden von einer Innendienstmitarbeiterin und zwei rettungstechnisch qualifizierten Fahrern mit zwei Fahrzeugen des DRK Kreisverbandes. Ein Mitarbeiterpool von ca. 35 niedergelassenen Ärzten, Klinikärzten und pensionierten Kollegen, sowie 15 nichtärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Team des Bereitschaftsdienstes. Es herrscht wenig Fluktuation und es gibt eine hohe Nachfrage nach Diensten aus dem Ärztebereich.

Im letzten Jahr belief sich die Zahl der behandelten Fälle durch den Bereitschaftsdienst auf über 12.000 Patienten, davon rund 20% aus der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Diez. Die Kontaktaufnahme zur Bereitschaftsdienstzentrale in Limburg in der Senefelder Straße 1 kann durch Telefon: 06431-3344 oder 3345, die Leitstelle 112 oder durch direktes Aufsuchen der Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentrale zu den Dienstzeiten erfolgen.

Die Sichtung und Wertung des Krankheitsbildes von Patienten erfolgt durch den Diensthabenden Arzt in der Leitstelle und dann wird über den Einsatz von Rettungsdienst und ggf. Notarzt bzw. Verweis an den Fachärztlichen Bereitschaftsdienst (Augenärzte, Kinderärzte) oder Krankenhaus entschieden. In der Dienstzentrale und bei den Hausbesuchen wird das ganze Spektrum allgemeinmedizinischer Krankheitsfälle und notfallmedizinischer Maßnahmen bis zur Weiterversorgung durch den Rettungsdienst/Notarzt abgedeckt.

Die Aufgaben der Obleute übernehmen Dr. Noack und Dr. Walter. Sie sind zuständig für die Umsetzung der Notdienstordnung vor Ort, die Dienstplanerstellung, die Praxisverwaltung vor Ort, die medizinische Qualitätssicherung und die Durchführung von Sitzungen der Notdienstgemeinschaft mit Rechenschaftsberichten.

Die Herausforderungen der Zukunft werde in dem Ärztemangel, der Nachfolgeproblematik und der demografischen Entwicklung gesehen.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst Limburg/Diez als grenzübergreifende Kooperation ist aus Sicht der Sozialdemokraten des heimischen Nassauer Landes ein Modell für pragmatisches Miteinander über Landesgrenzen hinweg mit Vorbildfunktion, geleitet von der Intention die Patienten fachgerecht und zeitnah zu versorgen.

 

Bürgerumfrage SPD Rhein-Lahn

Hier geht es zu unserer Bürgerumfrage

Jetzt mitmachen!

Herzlich Willkommen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,            

wir freuen uns, dass Sie auch im Internet den Weg zu uns gefunden haben und sich Zeit nehmen, sich über unsere erfolgreiche Arbeit zu informieren.

Aus erster Hand erhalten Sie einen Einblick in aktuelle kommunale Themen der Kreispolitik sowie unsere Ideen zur erfolgreichen Weiterentwicklung unserer schönen Heimat mit den beiden UNESCO-Welterben "Limes" und "Oberes Mittelrheintal".

Über unser Informationsangebot hier im Internet hinaus finden Sie mit unserer Pressearbeit sowie im Sozialen Netzwerk Facebook unter "SPD Rhein-Lahn" weitere Möglichkeiten, sich einen Überblick über unsere Arbeit zu verschaffen.

Selbstverständlich können Sie auch jederzeit mit uns in den persönlichen Dialog treten. Schreiben Sie uns eine Mail, sprechen Sie uns an - machen Sie einfach bei uns mit!

SPD Rhein-Lahn - das steht für zukunftsorientierte und innovative Kommunalpolitik zum Wohle und gemeinsam mit den Menschen in unserem Kreis. Wir möchten mit Ihnen Politik gestalten und mit Ihren guten Ideen Neues anstoßen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen!

Seien auch Sie dabei, lassen Sie uns die Zukunft gemeinsam gestalten! Und nun viel Vergnügen beim Blättern in unseren Seiten.

Ihr

Mike Weiland

Vorsitzender der SPD Rhein-Lahn

Nachrichten

13.08.2018 17:20 Demokratie braucht Inklusion – Inklusion ist mehr Lebensqualität für alle
Der Bundesvorsitzende von Selbst Aktiv, Karl Finke, sowie seine Stellvertreterin, Katrin Gensecke, haben sich zu einem ersten Abstimmungs- und Erfahrungsaustausch mit dem neuen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, in Berlin getroffen. „Demokratie braucht Inklusion. Dies müssen wir in das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein einbringen“, so Jürgen Dusel. „Vor Ende der ersten 100 Tage der Amtszeit gilt

13.08.2018 17:18 Hofabgabeklausel abschaffen
Die Pflicht zur Hofabgabe ist verfassungswidrig. Das entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in seinem heute veröffentlichten Beschluss über die Pflicht zur Abgabe landwirtschaftlicher Höfe als Voraussetzung eines Rentenanspruchs. Die SPD-Bundestagsfraktion sieht sich bestätigt. „Mit ihrem ‚Nein‘ zur Hofabgabeklausel stützen die Verfassungsrichter in Karlsruhe die Position der SPD-Bundestagsfraktion, deren Ziel die vollständige Abschaffung der Hofabgabeverpflichtung

06.08.2018 17:05 Opfer von Hiroshima und Nagasaki mahnen: Nukleare Abrüstung wichtiger denn je
Im 73. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 sehen wir einen Auftrag für heute und einen kleinen Hoffnungsschimmer – in Japan. „Fast 14.500 Atomwaffen gibt es weltweit – jede einzelne ist Zuviel. Die Krise der atomaren Abrüstung muss endlich überwunden werden. Das mahnen uns nicht nur die schätzungsweise 240.000

06.08.2018 17:03 Es müssen mehr neue und vor allem bezahlbare Wohnungen gebaut werden
Es gibt zu wenige Sozialwohnungen – das dürfe nicht hingenommen werden, sagt Bernhard Daldrup. Für das kommende Jahr sind deshalb 500 Millionen Euro zusätzlich für den sozialen Wohnungsneubau vorgesehen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass es einen Wettbewerb um die wenigen verbliebenen Sozialwohnungen gibt. Denn es sind nur noch 1,2 Millionen Wohnungen für Geringverdiener und damit rund 46.000 weniger

02.08.2018 12:11 Wir stärken die Pflege mit mehr Personal und mehr Leistungen
Unsere Fachpolitikerinnen Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin, und Heike Baehrens, Pflegebeauftragte der SPD-Fraktion, erläutern das vom Kabinett beschlossene Sofortprogramm für Pflege. Sabine Dittmar: „Das Sofortprogramm ist ein wichtiges Signal für alle, die auf Pflege angewiesen sind und für alle, die in der Pflege arbeiten. Das Programm stärkt die Pflege in Krankenhäusern und Altenpflegeheimen. Es sorgt für mehr Personal

Ein Service von info.websozis.de