Göller/Weiland: Rhein-Lahn-Kreis muss Gigabit-Kreis werden!

Veröffentlicht am 28.01.2018 in Pressemitteilung

Der Rhein-Lahn-Kreis konnte mit dem Breitbandpilotprojekt bis Ende 2017 im gesamten Kreisgebiet eine digitale Grundversorgung von mindestens 30 M/bit erreichen. Erfreulicherweise konnten viele Bereiche mit weit höheren Anschlussgeschwindigkeiten von bis zu 100 M/bit erschlossen werden. „Diese Entwicklung darf aber nur der erste Schritt sein und es müssen schnell weitere folgen“, so Carsten Göller, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, und Mike Weiland, Vorsitzender der SPD im Kreis. Die SPD im Rhein-Lahn-Kreis hat daher sieben konkrete Forderungen zusammengestellt, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen.

 

  1. Jedes Haus muss mit Glasfaser angeschlossen werden. Kupfer ist von gestern!
  2. Jedes Klassenzimmer soll kurzfristig mit 100 M/bit-Anschlüssen erschlossen werden. Unsere Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf und müssen lernen damit richtig umzugehen!
  3. Gewerbegebiete müssen so schnell wie möglich mit Gigabitanschlüssen (1000 M/bit) versorgt werden. Nur dann können das heimische Gewerbe und die Industrie international konkurrenzfähig bleiben oder werden! Internet der Dinge und Industrie 4.0 brauchen beste Anschlüsse.
  4. Das Mobilfunknetz muss im gesamten Kreis ausgebaut werden. Dabei muss auch das mobile Internet in den Gigabitbereich gehoben werden. Mit Funklöchern muss Schluss sein!
  5. Im Kreis müssen jedes öffentliche Gebäude, alle Bahnhöfe, Bushaltestellen, Hotels, Restaurants, Gaststätten und touristische Highlights mit kostenfreiem WLAN ausgestattet werden. Dazu soll die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises ein ergänzendes Förderprogramm auflegen.
  6. Wie beim Breitbandprojekt darf nicht jedes Dorf für sich nach Lösungen suchen, sondern die Digitalisierung des Kreises muss zentral beim Kreis gebündelt werden. Der Rhein-Lahn-Kreis muss ein Gigabit-Kreis werden, auch in der Verwaltung!
  7. Bund und Land müssen ihre Förderprogramme so anpassen, dass neue technische Entwicklungen und Bedarfe schnellstmöglich erfasst werden. Die Finanzierung der Maßnahmen muss mit großen Anteilen aus EU-, Bundes- und Landesmitteln erfolgen!

 

„Damit der Rhein-Lahn-Kreis innovativ und zukunftsfähig bleibt, muss die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden. Autobahnen, Schienen und Flüsse sind die Transportwege der Vergangenheit. In Zukunft brauchen Wirtschaft und Privathaushalte eine ausgezeichnete digitale Infrastruktur“, so Göller. „Handys sind nach spätestens zwei Jahren veraltet, Computer, wenn man sie an der Kasse bezahlt hat. Technik und Datenvolumen werden sich in den kommenden Jahren auch weiterhin sehr schnell entwickeln“, ergänzt Weiland.

Deshalb ist es für die SPD wichtig, dass im Rhein-Lahn-Kreis schon heute die Infrastruktur für Übermorgen gebaut wird. Die SPD im Rhein-Lahn-Kreis will das auf allen Ebenen vorantreiben. Daher wird die hiesige SPD auch einen möglichen Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD im Bund danach bewerten, ob konkrete Zusagen im Digitalbereich für den ländlichen Raum gemacht werden oder nicht.

 

Bereits in den vergangenen Jahren waren die Sozialdemokraten der Motor der Innovationen in der Kreispolitik. Das Breitbandpilotprojekt wurde vom damaligen Landrat Günter Kern initiiert und vom amtierenden Landrat Frank Puchtler erfolgreich umgesetzt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Carsten Göller (Eschbach), hat mit seiner Fraktion Anträge zur Förderung der Digitalwirtschaft, zum Mobilfunkausbau im Kreis und zur besseren technischen Ausstattung der Schulen im Kreisgebiet wichtige Anstöße für neue Projekte gegeben.

 

Resolution Flüchtlinge

 

 

 

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Ihr

Mike Weiland

Vorsitzender der SPD Rhein- Lahn

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