Zur BUGA 2029 sind moderne, neue und barrierefreie Bahnstationen in der VG Loreley nötig

Veröffentlicht am 08.12.2019 in Kommunales

Bahnstationen innerhalb der Verbandsgemeinde (VG) Loreley müssen mit Blick auf die Bundesgartenschau (BUGA) 2029 modern, neu und vor allem barrierefrei gestaltet werden. Das ist die klare Botschaft des Bürgermeisterkandidaten für die VG Loreley, Mike Weiland, gegenüber der Bahn, die jetzt im Rahmen eines Stadtrundgangs mit den Aktiven der SPD Braubach um deren Vorsitzende Rita Wolf gesetzt wurde. „Bahnhöfe sind heute schon die erste Anlaufstelle in unseren Tourismusgemeinden für Gäste, die mit der Bahn anreisen. Hier erhalten sie auch den ersten Eindruck von einer Gemeinde“, so Mike Weiland. Von daher sei es seitens der Deutschen Bahn AG zwingend notwendig, die Stationen allesamt auf neuesten Stand zu bringen, so auch Rita Wolf und Stadtbeigeordneter Jürgen Pollnick.

  1. einem entsprechenden Schreiben hat sich Mike Weiland jetzt an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Dr. Klaus Vornhusen, gewandt. Darin heißt es, dass die BUGA bei den Menschen in der Region bereits in aller Munde sei. Nahezu täglich erreichten Weiland wertvolle Anregungen und Hinweise aus der Bevölkerung, die sich ebenfalls gedanklich schon mit den Herausforderungen, die den Beteiligten bis zum Veranstaltungsjahr noch begegnen werden, beschäftigt. „Die Menschen möchten eine bestmöglich vorbereitete und vor allem sehr moderne BUGA“, schreibt Mike Weiland an Dr. Klaus Vornhusen.

  1. allen Bahnanliegergemeinden, also in Braubach, Osterspai, Filsen, Kamp-Bornhofen, Kestert, St. Goarshausen und Kaub, werde man angesprochen, wie sich die Bahnstationen inklusive Empfangsgebäuden, Bahnsteigen und Gelände rund um die Stationen bis zur BUGA 2029 entwickeln werden.

„Das alte Sprichwort ‚Der erste Eindruck ist der Beste‘ hat immer noch Gültigkeit“, attestiert Mike Weiland der Bahn. Somit seien die Bahnhöfe das Entree in die Gemeinde und vermittelten Besucherinnen und Besuchern den ersten Eindruck über eine Gemeinde und dieser müsse mit Blick auf die BUGA stimmen, so Weiland weiter.

Von daher muss es nach Mike Weilands Ansicht allen Beteiligten – auch der Deutschen Bahn AG – das größte Anliegen sein, bis zum Jahr 2029 alle Stationen zu modernisieren, vorhandene Problemfelder, z. B. in Kaub die ehemalige Überdachung, von der nur noch ein Stahlgerippe übrig ist, gänzlich zu beseitigen, Unterführungen freundlich und sauber herzurichten, Instand zu halten und vor allem die Bahnsteige und Wartehäuschen nicht nur neu, sondern auch durchweg barrierefrei zu gestalten. Selbstverständlich gehöre auch die jeweilige Umfeldgestaltung dazu, sofern sich die Flächen jeweils in Bahneigentum befinden, weil auch sie entscheidend das Ortsbild an diesen Stellen prägen.

„Die BUGA bietet eine riesige Chance, für das bahnlärmgeplagte Mittelrheintal nachhaltig etwas zu bewegen. Insofern müssen alle Beteiligten dafür Sorge tragen, in 10 Jahren die Früchte der BUGA-Idee ernten zu können“, betont Mike Weiland.

Ein modernes Tal und Mobilität der Zukunft werden sich in 10 Jahren nach Ansicht von Silke und Robert Wolf mindestens dadurch auszeichnen, dass es überall an den Bahnhöfen und in den Gemeinden E-Ladestationen für Räder und Autos geben muss. Es bedürfe auch an den Bahnhöfen Buchungsmöglichkeiten von BUGA-Attraktionen und Übernachtungsmöglichkeiten, wenn der Gast ankomme, ergänzen Mike Weiland und Rita Wolf.

In seinem Schreiben an den Bahnbevollmächtigten hat Mike Weiland um eine Übersicht aller bis zur BUGA vorgesehenen Maßnahmen an den Bahnhöfen in der VG Loreley mit voraussichtlichem Umsetzungszeitplan gebeten. „Alle Beteiligten dürfen hier nicht mit Zurückhaltung, sondern müssen mit vollem Tatendrang ans Werk gehen, weil ansonsten der BUGA-Zug und die Chancen für das Mittelrheintal im wahrsten Sinne des Wortes abgefahren sind, bevor man einsteigen konnte“, so Weiland abschließend.

 

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