SPD vor Ort: Viel Bewegung bei Bundes- und Landesstraßen im Rhein-Lahn-Kreis

Veröffentlicht am 20.06.2018 in Pressemitteilung

Im Rhein-Lahn-Kreis wird derzeit an vielen Stellen gebaut. Gerade im Straßenbau werden viele Millionen Euro investiert, beispielsweise an der Umgehung Marienfels-Miehlen oder an den Bundesstraßen. Das hat die Kreis-SPD zum Anlass genommen, sich bei einem Besuch des LBM in Diez über die aktuell laufenden und geplanten Projekte im Bundes- und Landesstraßenbau zu informieren. Behördenleiter Lutz Nink konnte dazu untere anderem MdL Jörg Denninghoff, den SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland und den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Carsten Göller begrüßen.

Das Land Rheinland-Pfalz stellt im Jahr 2018 insgesamt 7,5 Millionen Euro für Neubaumaßnahmen zur Verfügung. Den Löwenanteil mit 4,7 Millionen Euro verbaut der LBM Diez. Grund ist die in Bau befindliche Umgehung Marienfels-Miehlen, an der viel Bewegung ist und für die dann entsprechend Rechnungen bezahlt werden müssen. Auch bei den Bundesstraßen ist einiges in Bewegung. Beispielsweise wurde der Tunnel Diez begonnen und wird in nächster Zeit kontinuierlich fortgeführt. „Mit diesen beiden Großprojekten wird sich die Verkehrsinfrastruktur in unserem Kreis weiter verbessern“, so Weiland.

Daneben laufen zahlreiche Erneuerungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen. So zum Beispiel an der Landesstraße im Ruppbachtal oder entlang der B 42 am Rhein. Auch die B 417 wird in mehreren Abschnitten von Laurenburg bis Altendiez erneuert. Gleiches gilt für die B 274, die derzeit auf der Strecke von Katzenelnbogen nach Zollhaus saniert wird und an der die Hasenbachbrücke vor St. Goarshausen in Kürze erneuert wird. In diesem Zusammenhang wird auch der Böschungsrutsch an der Kreisstraße von St. Goarshausen in Richtung Nochern in Höhe des Getränkemarkts wieder instand gesetzt.

Neben den vielen guten Nachrichten haben sie Sozialdemokraten auch einige kritische Baustellen angesprochen. So verdeutlichten Landrat Frank Puchtler, Mike Weiland und Carsten Göller, dass die derzeit laufende Planfeststellung für die L 334 zwischen Wellmich und Dahlheim sowie die Ortsdurchfahrt Dahlheim mit Hochdruck bearbeitet werden müssen. Gleiches gilt dann auch für die Umsetzung der nach den Planungen folgenden Bauarbeiten für die L 334. Lutz Nink erläuterte, dass dort bislang bereits 1,7 Millionen Euro verbaut wurden. 900.000 Euro für die Erneuerung von Stützbauwerken entlang der Strecke und 800.000 Euro für Maßnahmen zur Beseitigung von Unwetterschäden. Machte aber auch deutlich, dass man davon als Autofahrer bislang nicht viel sehen kann, da vor allem Stützbauwerke und Durchlässe hergestellt wurden.

Ein weiteres leidiges Thema waren Umleitungen und Sperrungen. Manch eingerichtete Umleitung wird sogar von den Experten des LBM als unsinnig bewertet, dennoch müssen sie die in Deutschland gültigen Richtlinien und Vorgaben einhalten. „Ich habe den LBM oft kritisiert, aber nachdem ich in Bayern die gleichen Umleitungen gesehen habe, muss ich an den geltenden Regeln und Richtlinien zweifeln. Im Bund sollte man dringend einmal überprüfen, was Sinn macht und was Unsinn ist“, so Carsten Göller. Nink erläuterte aber auch, dass alle Umleitungen mit den Verbandsgemeinden, der Stadt Lahnstein, dem Kreis und der Polizei abgestimmt werden. „Bei allen länger geplanten Umleitungen besteht immer auch die Möglichkeit Einfluss zu nehmen und sich mit uns abzustimmen, sofern es den Regeln entspricht“, erklärt Nink. Im Gespräch wurde deutlich, dass es Verbandsgemeinden gibt, die machen das sehr intensiv und zielführend, andere wiederum nehmen Gesprächsangebote des LBM leider nicht an.

Aus Sicht der SPD wurde im Termin deutlich, dass bei Bundes- und Kreisstraßen sehr viel getan wird, aber bei der stetigen Unterhaltung der Landesstraßen im Rhein-Lahn-Kreis noch viele Baustellen anstehen. Um diese Baustellen auch angehen zu können, muss das FDP-geführte Verkehrsministerium im nächsten Investitionsplan die benötigen Gelder zur Verfügung stellen. „Gefühlt sind die Landesstraßen die schlechtesten Straßen im Kreis“, sagte Carsten Göller im Gespräch. Damit sich daran etwas ändert und auch weitere Großprojekte wie beispielsweise die Umgehung Braubach auf den Weg gebracht werden können, will MdL Jörg Denninghoff mit den zuständigen Verantwortlichen im Verkehrsministerium Gespräche führen.

 

Herzlich Willkommen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,            

wir freuen uns, dass Sie auch im Internet den Weg zu uns gefunden haben und sich Zeit nehmen, sich über unsere erfolgreiche Arbeit zu informieren.

Aus erster Hand erhalten Sie einen Einblick in aktuelle kommunale Themen der Kreispolitik sowie unsere Ideen zur erfolgreichen Weiterentwicklung unserer schönen Heimat mit den beiden UNESCO-Welterben "Limes" und "Oberes Mittelrheintal".

Über unser Informationsangebot hier im Internet hinaus finden Sie mit unserer Pressearbeit sowie im Sozialen Netzwerk Facebook unter "SPD Rhein-Lahn" weitere Möglichkeiten, sich einen Überblick über unsere Arbeit zu verschaffen.

Selbstverständlich können Sie auch jederzeit mit uns in den persönlichen Dialog treten. Schreiben Sie uns eine Mail, sprechen Sie uns an - machen Sie einfach bei uns mit!

SPD Rhein-Lahn - das steht für zukunftsorientierte und innovative Kommunalpolitik zum Wohle und gemeinsam mit den Menschen in unserem Kreis. Wir möchten mit Ihnen Politik gestalten und mit Ihren guten Ideen Neues anstoßen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen!

Seien auch Sie dabei, lassen Sie uns die Zukunft gemeinsam gestalten! Und nun viel Vergnügen beim Blättern in unseren Seiten.

Ihr

Mike Weiland

Vorsitzender der SPD Rhein-Lahn

Nachrichten

20.11.2018 19:05 Unser Ziel ist eine datensichere, moderne Landwirtschaft
Statement des zuständigen Berichterstatters der AG Haushalt der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Freese, zum Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. „Auf den rasanten Wandel beim Klima, in der Landwirtschaft, Gesellschaft und bei der Technik haben wir im Rahmen der Verhandlungen zum Landwirtschaftshaushalt reagiert und Geld in die Hand genommen für eine Agrar-Masterplattform und für neue Strategien beim Ackerbau.

18.11.2018 17:01 5G: Menschen auf dem Land dürften nicht außen vor bleiben
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol erwartet von der Bundesnetzagentur bei der anstehenden Versteigerung deutliche Vorgaben für den Ausbau mit schnellem Internet. „Mobilfunkunternehmen, die mit staatlichen Frequenzen Geld verdienen wollen, müssen im Gegenzug klare Auflagen für deren Nutzung bekommen. Frau Klöckner und Herr Seehofer müssen ihren Streit mit dem Chef des Kanzleramts über die Versorgungsauflagen umgehend klären. Die Koalition

18.11.2018 16:59 Der Sozialstaat muss Partner der Bürgerinnen und Bürger sein
Den Sozialen Arbeitsmarkt einzuführen, war ein Paradigmenwechsel. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast will diesen Weg weitergehen. „Die SPD-Fraktion diskutiert über die Zukunft und verbindet das mit dem Hier und Jetzt. Diese Debatte ist wichtig und richtig. Wir wollen den Alltag der Menschen verbessern – wir wollen entlasten, statt Ellenbogen. Mit dem Sozialen Arbeitsmarkt sind wir in der Regierung

16.11.2018 16:59 Der Verkehrsminister hat sich im Ton vergriffen
Der Verkehrsminister sollte sich auf die Diesel-Nachrüstsets konzentrieren, kommentiert SPD-Fraktionsvize Sören Bartol die Vorwürfe gegenüber Umweltministerin Svenja Schulze. „Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat sich mit seiner Kritik an der Bundesumweltministerin gehörig im Ton vergriffen. Das ewige Gestreite bringt doch niemanden weiter. Herr Scheuer weiß selbst, dass sein Ministerium eine Menge dafür tun kann, damit die technische Nachrüstung von Dieselfahrzeugen zügig kommt. Er

13.11.2018 20:21 Europäische Batteriezellenfertigung – der Staat handelt, die Wirtschaft muss nachziehen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute Fördermittel in Höhe von einer Milliarde Euro für die Ansiedlung einer Batteriezellenproduktion in Deutschland angekündigt. Dies ist erfreulich, um die Technologieführerschaft für die wichtigste Komponente der elektronischen Fahrzeuge im eigenen Land zu erhalten. Innovative Arbeitsplätze können so entstehen, eine Abhängigkeit von asiatischen Herstellern kann vermieden werden. „Elektrische

Ein Service von info.websozis.de