Ortstermin der SPD Nastätten zur neuen Vorfahrtsregelung Hasenläufer I

Veröffentlicht am 18.11.2018 in Aktuell

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Der SPD Ortsverein Nastätten wurde von Anwohnern angesprochen, sich ein Bild von der neuen Situation der Verkehrsregelung zu machen. Dieser Anfrage sind Fraktion und Ortsverein gerne nachgekommen.

Während der Bauphase galt hier eine rechts vor links Regelung, die vor kurzem gemeinsam mit Polizei, Ordnungsamt und ADAC in eine Vorfahrt Regelung zu Gunsten der Schwalbacher Straße geändert wurde. Ebenso wurde ein Spiegel angebracht, damit die Linksabbieger vom Hasenläufer in die Schwalbacher Straße diese besser einsehen können.

In der regen und konstruktiven Diskussion wurde uns mitgeteilt, dass die neue Regelung in Verbindung mit dem Spiegel eine Verbesserung darstelle. Nur sei der Spiegel nur für die Linksabbieger und nicht für die Rechtsabbieger einsehbar bzw. hilfreich. Außerdem wurde bemängelt, dass der Spiegel zu weit links hängen würde, so dass man zwangsläufig beim Abbiegen in die Fahrbahnmitte des Hasenläufers ziehen würde. Dies konnte von den Anwesenden SPD-lern nachvollzogen werden.

Ein viel größeres Problem sei aber die Geschwindigkeit vieler Autofahrer, die sich in Richtung Ortsausgang bewegen. Hier wurde der Wunsch geäußert, ob man in diesem Bereich nicht mit einer Tempo 30 Zone die Unfallgefahr minimieren könnte. „Es gibt zwar Restriktionen bzgl. des Busverkehrs etc., aber vielleicht ist es eine Überlegung wert, in ganz Nastätten Tempo 30 einzuführen“, schlug der 1. Stadtbeigeordnete Marco Ludwig vor.

Weitere Punkte waren, ggf. ein auffälliges Schild anzubringen, um vor der Ausfahrt und den Kindern zu warnen oder auf der Fahrbahn eine entsprechende Markierung anzubringen. Auch wurde angeregt, ob es ggf. zur besseren Sicht zu einem Parkverbot entlang des linken Gehweg kommen könnte. „Die parkenden Autos sind aber auch geschwindigkeitshemmend“, meinte Stefan Janzen. Man war sich einig, dass man die Ideen im Stadtrat vorbringen will und Maßnahmen eine nach der anderen umsetzen solle, damit man die Wirkung auch erkennen kann. „Weitere Schilder in Richtung Schwalbacher Straße behindern auch gegebenenfalls die Sichtachsen“, gab Wolfgang Bärz zu bedenken.

„Die SPD sollte die Ideen im Rat vorschlagen. Der Stadtrat zeigt sich doch stets offen für solche Themen. Es darf auch kein Schildbürgerstreich werden“, erklärte Marco Ludwig. So wurden Fahrbahnerhöhungen zur Reduzierung der Geschwindigkeit als Idee verworfen, weil das Abbremsen und Beschleunigen insbesondere für die direkten Anlieger an der Straße zu starken Lärmbelästigungen führen würden.

Für die rege Beteiligung und die konstruktive Diskussion an diesem Termin möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

 

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