Kestert bekommt am nördlichen Ortseingang eine Fahrbahnverschwenkung

Veröffentlicht am 21.06.2020 in Kommunales

Der Leiter des Landesbetriebs Mobilität Diez (LBM) Lutz Nink hat jetzt bei einem auf Einladung des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Verbandsgemeinderat Loreley Mike Weiland und dem hiesigen Landtagsabgeordneten Roger Lewentz arrangierten Gespräch in Kestert mitgeteilt, dass aus Sicht des LBM im Zuge der Bundesstraße 42 eine Fahrbahnverschwenkung am nördlichen Ortseingang eingerichtet werden kann.

„Wir freuen uns über das Ergebnis nach den redlichen Bemühungen der Gemeinde um Ortsbürgermeister Uwe Schwarz und unserer Aktivitäten, dass hier eine Lösung zur Geschwindigkeitsdämpfung gefunden werden konnte“, so Mike Weiland, Roger Lewentz und auch Landrat Frank Puchtler nach dem Treffen.

Zahlreiche Anstrengungen waren dem bereits vorausgegangen: Verkehrsmessungen, testweise temporäre Hochborde und Warnbaken im Bereich der Wohnbebauung am Ortseingang, die jedoch in Zeiten des Winterdienstes wieder weggeräumt werden mussten, Bürgerbefragungen, Gespräche, Schriftwechsel und auch bei der Dörfer-Tour von Mike Weiland vor einigen Monaten war die Fahrbahnverschwenkung erneut thematisiert worden.

Voraussetzung für den Bau der Verschwenkung ist für den LBM, dass die dazu notwendigen Grundstücke östlich der Bundesstraße in Richtung Bahntrasse dafür zur Verfügung gestellt werden können. Ortsbürgermeister Uwe Schwarz, der am Gespräch gemeinsam mit seinen Beigeordneten Frank Buchenroth und Joachim Hewel teilnahm, sagt dies gerne zu. „Um einen Teil der notwendigen Grundstücke hat sich die Gemeinde bereits bemüht“, unterstreicht Uwe Schwarz. Alle sind sich einig, dass diese Lösung zur Reduzierung der Geschwindigkeit die Beste sei, denn dort, wo ohnehin nur ein sehr schmaler oder auch teilweise gar kein Gehweg entlang der Häuser vorhanden ist, vermeide man mit der Maßnahme abbremsende oder beschleunigende Fahrzeuge, die teilweise sogar bei einer Einengung der Fahrbahn zum Stillstand kommen und wieder anfahren müssen. Dies hatte man bei der Errichtung der temporären Hochborde festgestellt. Damit waren auch zusätzlicher Lärm und Abgase verbunden, was für die Anwohner vermeidbar ist.

Ortsdurchfahrt möglichst zügig angehen

Einig sind sich alle aber auch darüber, dass die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt ebenfalls zügig angegangen werden muss. Derzeit ist das abrupte Ende des Radwegs aus Bornhofen kommend eine Gefahrenstelle für die Radfahrer, die hier absteigen und auf die Straße wechseln müssen, um weiterfahren zu können. Hinsichtlich der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt müssen zwischen der technischen Planung des LBM und der Gestaltungsplanung der Gemeinde als nächstes noch kleinere Differenzen beseitigt werden. Das übernehmen die Planungsbüros. Danach wird die technische Planung endgültig fertig gestellt. Anschließend wird noch der landespflegerische Beitrag sowie die Retentionsraumbetrachtung erstellt, bevor sich das Baurechtsverfahren anschließt. Dies soll noch in diesem Jahr erledigt werden. Ab 2021 laufen dann die bauvorbereitenden Arbeiten mit ingenieurgeologischen Erkundungen vor Ort. Bauwerksentwürfe für die Auskragungen und Stützbauwerke werden dann ebenfalls erstellt. Danach erfolgt die Ausschreibung. Der LBM hat zugesagt, sich zunächst auf die Umsetzung innerhalb der Ortsdurchfahrt zu konzentrieren. Der Bau des Radwegs auf der freien Strecke in Richtung Ehrenthal wird im Anschluss erfolgen. „Unser Ziel ist es, mit dem Bau der Ortsdurchfahrt Kestert im 2. oder 3. Quartal 2022 zu beginnen“, erklärt Lutz Nink, sofern kein Planfeststellungsverfahren notwendig wird. „Da der LBM bereits früher schon angekündigt hat, dass bis zur BUGA 2029 alle Lücken des Radwegs im Bereich der Verbandsgemeinde Loreley geschlossen sein sollen, gilt es, sämtliche Baumaßnahmen in Kürze gut zu koordinieren und das Ergebnis möglichst breit zu kommunizieren“, betont Mike Weiland, was er nach Amtsantritt als Bürgermeister der Verbandsgemeinde gemeinsam schon mit Lutz Nink vereinbart hat.

 

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