Aar-Einrich-Konferenz der SPD: Weichen gestellt für die Verbandsgemeinde der Zukunft

Veröffentlicht am 22.10.2017 in Pressemitteilung

 

 

MUDERSHAUSEN. Mit großen Schritten rückt die für den Sommer 2019 geplante Fusion der Verbandsgemeinden Katzenelnbogen und Hahnstätten näher. Über die damit verbundenen Herausforderungen, aber auch die Chancen für die neue VG, wurde nun im Rahmen der Aar-Einrich-Konferenz der SPD in Mudershausen beraten.

 

Die Fusion ist fix, die künftige Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen den bisherigen Verbandsgemeinden aber noch nicht. Die SPD hat es sich zur Aufgabe gemacht, den verbleibenden Zeitraum effektiv zur Zukunftsgestaltung zu nutzen. Ein erster Schritt auf diesem Weg war die Aar-Einrich-Konferenz, bei der Veränderungen auf Verbandsgemeindeebene beleuchtet wurden, aber auch die Zusammenlegung der beiden SPD-Gemeindeverbände zur Sprache kam. „Die SPD Rhein-Lahn bietet den Kommunalpolitikern hiermit eine Plattform, ihre Zukunftsideen darzustellen und zu diskutieren", kündigte der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland, der als Veranstalter und Moderator des Abends fungierte, an. Und damit hatte Weiland den zahlreichen Besuchern des Abends nicht zu viel versprochen.

In Form von Talkrunden wurden unterschiedliche Themenschwerpunkte aufgegriffen, die von Experten in den jeweiligen Sachgebieten erläutert wurden. Fachleute aus den Bereichen Bildung, Feuerwehr, Gewerbe, Sport, Wirtschaft als auch der Sprecher der Jusos, Moritz Schön, erhielten dabei das Wort.

Neben den beiden Gemeindeverbandsvorsitzenden von Hahnstätten, Evelin Stotz, und Katzenelnbogen, Thomas Pfaff, stellten sich auch einige Ortsbürgermeister der Fragerunde. Politische Vertreter auf Landesebene wie Staatssekretär Günter Kern und der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff sowie Akteuren des Kreises, unter anderem Melanie Schönbach als stellvertretende Vorsitzende der SPD Rhein-Lahn, sowie Landrat Frank Puchtler, rundeten die bunte Mischung an Vortragenden ab.

Neben der Sicherung des Brand- und Katastrophenschutzes durch funktionsgerechte Ausrüstung, aber vor allem durch den Erhalt der Wehren in den Ortschaften, war auch Bildung ein großes Thema. „Die Realschule Plus in Hahnstätten sowie die Realschule Plus in Katzenelnbogen mit der dazugehörigen FOS stellen Bildungszentren in unserer Region dar, die es unbedingt zu erhalten gilt“, betonte Evelin Stotz. Im gleichen Zuge hob sie auch die Bedeutung der öffentlichen Verkehrsmittel in der ländlichen Region Aar-Einrich hervor.

Wir leben da, wo andere Urlaub machen! Es muss angestrebt werden, den Tourismus weiterhin, unter anderem durch den Erhalt und Ausbau der Rad- und Wanderwege, zu fördern“, ergänzte Melanie Schönbach. „Doch vor allem die Menschen hier machen unsere Region so lebenswert. Ehrenamt wurde immer großgeschrieben. Gerade in den Dörfern spiegelte sich dies in den Vereinen wider, das soll auch in Zukunft so sein!“, fügt sie überzeugt hinzu.

Ganz wichtig ist es immer wieder zu betonen, dass eine Standorterhaltung sicher ist! Die Menschen werden auch in Zukunft eine Verwaltung vor Ort haben, die sich um deren Belange kümmern“, betont Jörg Denninghoff und sprach damit eines der scheinbar größten Bedenken der Bürger in Bezug auf die bevorstehende Fusion der Verbandsgemeinden an. Der Erhalt und die Weiterentwicklung der Verbandsgemeinde als Dienstleister für Bürger, Gewerbetreibende und Ortsgemeinden sei garantiert.

Abschließend betonte auch Landrat Frank Puchtler, dass die Sozialdemokraten beider Gemeindeverbände Vorreiter sein müssen, um das „Wir-Gefühl“ der Menschen vor Ort zu stärken. „Unser Kreis von Morgen, mitmachen und anpacken für den Rhein-Lahn-Kreis, passt zum Leitsatz der heutigen Konferenz. Damit ist eigentlich alles gesagt! Die Fusion bietet viele Chancen für die Menschen an der Aar und im Einrich, diese müssen wir jetzt nutzen“, bestärkte er die Genossen.

 

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Ihr

Mike Weiland

Vorsitzender der SPD Rhein-Lahn

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